{"id":2760,"date":"2017-06-19T17:07:41","date_gmt":"2017-06-19T16:07:41","guid":{"rendered":"http:\/\/fh-waltrop.de\/?p=2760"},"modified":"2017-06-19T17:08:47","modified_gmt":"2017-06-19T16:08:47","slug":"flucht-und-vertreibung-2015-drastisch-gestiegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fh-waltrop.de\/index.php\/flucht-und-vertreibung-2015-drastisch-gestiegen\/","title":{"rendered":"Flucht und Vertreibung 2015 drastisch gestiegen"},"content":{"rendered":"<section class=\"content--wysiwyg heading\">\n<div class=\"section__wrapper\">\n<figure id=\"attachment_2185\" aria-describedby=\"caption-attachment-2185\" style=\"width: 900px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"2185\" data-permalink=\"https:\/\/fh-waltrop.de\/index.php\/photography-2\/_d3x0306\/\" data-orig-file=\"https:\/\/fh-waltrop.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/D3X0306.jpg\" data-orig-size=\"900,600\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"_d3x0306\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Foto Credits: B. 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Demnach mussten bis Ende 2015 65,3 Millionen Menschen ihre Heimat verlassen. Zw\u00f6lf Monate zuvor waren es noch 59,5 Millionen Menschen. Damit wurde erstmals die 60-Millionen-Marke \u00fcberschritten.<\/p>\n<p>Unter den insgesamt 65,3 Millionen Menschen auf der Flucht sind 3,2 Millionen, die Ende 2015 auf die Entscheidung ihres Asylantrages warteten (die h\u00f6chste bisher von UNHCR verzeichnete Zahl), 21,3 Millionen Fl\u00fcchtlinge (1,8 Millionen mehr als im Jahr 2014 und die h\u00f6chste Zahl seit den fr\u00fchen 1990er Jahren) sowie 40,8 Millionen Menschen, die gezwungen waren, ihr Zuhause zu verlassen und innerhalb ihres Heimatlands auf der Flucht sind. Das bedeutet einen Anstieg von 2,6 Millionen Menschen im Vergleich zu 2014 und ist ebenfalls die h\u00f6chste Zahl seit Beginn der Erhebungen.<\/p>\n<p>Gemessen an einer Weltbev\u00f6lkerung von 7,349 Milliarden<a href=\"http:\/\/a8d9a036-430a-4d92-b02b-9b26415f7f18\/#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a>\u00a0Menschen ist damit statistisch jeder 113. Mensch entweder asylsuchend, binnenvertrieben oder Fl\u00fcchtling \u2013 ein noch nie dagewesener H\u00f6chststand. Insgesamt ist die globale Zahl der Menschen auf der Flucht damit in etwa so gro\u00df wie die Einwohnerzahlen von Gro\u00dfbritannien, Frankreich oder Italien.<\/p>\n<p>Seit Mitte der 1990er Jahre haben Flucht und Vertreibung in den meisten Regionen weltweit stetig zugenommen. In den vergangenen f\u00fcnf Jahren jedoch schnellten die Zahlen rasant nach oben. Daf\u00fcr gibt es drei Gr\u00fcnde: Fl\u00fcchtlingssituationen dauern l\u00e4nger an. So gibt es Konflikte in Somalia oder Afghanistan bereits seit jeweils drei, beziehungsweise vier Jahrzehnten. Zudem nehmen neue oder wieder aufflammende Konflikte zu, der gr\u00f6\u00dfte davon ist der Syrien-Konflikt. Allein in den letzten f\u00fcnf Jahren gab es eine Vielzahl weiterer Konfliktsituationen, unter anderem im S\u00fcdsudan, Jemen, Burundi, der Ukraine und der Zentralafrikanischen Republik. Zudem lassen seit Ende des Kalten Krieges effektive und dauerhafte L\u00f6sungen immer l\u00e4nger auf sich warten. W\u00e4hrend im Jahr 2005 durchschnittlich sechs Menschen pro Minute entwurzelt wurden, sind es heute 24 Menschen pro Minute \u2013 das sind statistisch zwei Menschen pro Atemzug.<\/p>\n<p>\u201eImmer mehr Menschen m\u00fcssen aufgrund von Krieg und Verfolgung ihre Heimat verlassen und das allein ist h\u00f6chst beunruhigend. Doch auch die Faktoren, die Fl\u00fcchtlinge in Gefahr bringen, steigen um ein Vielfaches\u201d, so UN-Fl\u00fcchtlingskommissar Filippo Grandi. \u201eAuf dem Meer verlieren erschreckend viele Menschen ihr Leben, der Landweg ist durch geschlossene Grenzen zunehmend blockiert und in manchen L\u00e4ndern wird gegen Asyl politisch Stimmung gemacht. Die Bereitschaft von Staaten, nicht nur f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge, sondern im gemeinsamen Interesse der Menschlichkeit zusammenzuarbeiten, wird momentan herausgefordert. Dabei ist es genau dieser einende Geist, der so dringend gebraucht wird.\u201c<\/p>\n<p>Die H\u00e4lfte der Fl\u00fcchtlinge weltweit kommt aus nur drei L\u00e4ndern \u2026<\/p>\n<h2><\/h2>\n<p>Unter den L\u00e4ndern, die im Global Trends Bericht erfasst werden, stechen einige hervor: Mit 4,9 Millionen Fl\u00fcchtlinge aus Syrien, 2,7 Millionen aus Afghanistan sowie 1,1 Millionen aus Somalia kommen die H\u00e4lfte aller Fl\u00fcchtlinge unter UNHCR-Mandat aus nur drei L\u00e4ndern. Kolumbien hat mit 6,9 Millionen die h\u00f6chste Zahl von Binnenvertriebenen; Syrien folgt mit 6,6 Millionen, Irak mit 4,4 Millionen Binnenvertriebenen. Die meisten neuen Fluchtbewegungen innerhalb eines Landes gab es 2015 im Jemen \u2013 2,5 Millionen Menschen sind dort Binnenvertriebene, das entspricht neun Prozent der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>\u2026 und die meisten von ihnen befinden sich im Globalen S\u00fcden<\/p>\n<h2><\/h2>\n<p>Die Bem\u00fchungen Europas bei der Aufnahme von rund einer Million Fl\u00fcchtlinge und Migranten standen 2015 im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Der Bericht zeigt jedoch, dass sich die gro\u00dfe Mehrheit der Fl\u00fcchtlinge au\u00dferhalb Europas aufh\u00e4lt. Insgesamt haben 86 Prozent der Fl\u00fcchtlinge, die 2015 unter dem Mandat von UNHCR standen, in L\u00e4ndern mit niedrigem bis mittlerem Einkommen Schutz gesucht. Viele dieser Staaten grenzen an Konfliktgebiete. Es sind sogar \u00fcber 90 Prozent, wenn auch die pal\u00e4stinensischen Fl\u00fcchtlinge miteinbezogen werden, die unter dem Mandat der Schwesterorganisation UNRWA stehen. Weltweit ist die T\u00fcrkei mit 2,5 Millionen Fl\u00fcchtlingen das gr\u00f6\u00dfte Aufnahmeland. Mit 183 Fl\u00fcchtlingen auf 1.000 Einwohner hat der Libanon im Verh\u00e4ltnis zu seiner Bev\u00f6lkerungszahl mehr Fl\u00fcchtlinge aufgenommen als jedes andere Land. In Relation zu seiner Wirtschaftskraft war dagegen die Demokratische Republik Kongo das Land mit den meisten aufgenommenen Fl\u00fcchtlingen (471 Fl\u00fcchtlinge pro Dollar des BIP).<\/p>\n<p>Asylantragszahlen steigen<\/p>\n<p>2015 war auch ein Rekordjahr, was die Zahl der gestellten Asylantr\u00e4ge in den Industriestaaten betrifft: Insgesamt wurden zwei Millionen Antr\u00e4ge registriert. Hinzu kommen 3,2 Millionen anh\u00e4ngige Verfahren bis Ende des Jahres 2015. Dabei wurden in Deutschland mit 441.900 Antr\u00e4gen mehr Asylantr\u00e4ge gestellt als in jedem anderen Land. Das ist vor allem auf die Bereitschaft Deutschlands zur\u00fcckzuf\u00fchren, Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen, die 2015 \u00fcber das Mittelmeer nach Europa kamen. Die Vereinigten Staaten verzeichneten die zweith\u00f6chste Zahl von Asylantr\u00e4gen (172.700); viele der Menschen, die dort Asyl beantragten, flohen vor Bandenkriminalit\u00e4t in Zentralamerika. Auch in Schweden (156.000) und Russland (152.500) wurde 2015 eine signifikante Zahl von Asylantr\u00e4ge registriert.<\/p>\n<p>Rund die H\u00e4lfte aller Fl\u00fcchtlinge sind Kinder<\/p>\n<h2><\/h2>\n<p>Laut UNHCR zug\u00e4nglichen Daten waren 51 Prozent der Fl\u00fcchtlinge weltweit j\u00fcnger als 18 Jahre. Besonders beunruhigend ist die hohe Zahl an Kindern, die allein reisten oder von ihren Eltern getrennt waren. Insgesamt wurden weltweit 98.400 Asylantr\u00e4ge von unbegleiteten oder von ihren Eltern getrennten Kindern registriert \u2013 ebenfalls der h\u00f6chste Wert seit UNHCR Aufzeichnungen f\u00fchrt und ein Beleg daf\u00fcr, dass besonders Kinder von Flucht und Vertreibung betroffen sind.<\/p>\n<p>Keine R\u00fcckkehr nach Hause<\/p>\n<h2><\/h2>\n<p>Trotz der traurigen Rekordzahlen bei Flucht und Vertreibung war die Zahl derer, die in ihre Heimat zur\u00fcckkehren konnten oder f\u00fcr die eine andere dauerhafte L\u00f6sung gefunden werden konnte (lokale Integration im Erstaufnahmeland oder Resettlement) niedrig. So konnten 201.400 Fl\u00fcchtlinge im vergangenen Jahr in ihre Heimatl\u00e4nder zur\u00fcckkehren (haupts\u00e4chlich nach Afghanistan, den Sudan und Somalia). Das sind mehr als im Berichtsjahr 2014 (126.800), aber verglichen mit den Zahlen der fr\u00fchen 1990er Jahre weiterhin sehr wenige. 2015 wurden etwa 107.100 Fl\u00fcchtlinge aus einem Erstzufluchtsland in einem Drittstaat neu angesiedelt (Resettlement) und von insgesamt 30 L\u00e4ndern aufgenommen \u2013\u00a0 das sind nur 0,66 Prozent der Fl\u00fcchtlinge, f\u00fcr die UNHCR Unterst\u00fctzung leistet (2014 waren es 26 L\u00e4nder, die \u00fcber Resettlement 105.200 Fl\u00fcchtlinge aufnahmen). Mindestens 32.000 Fl\u00fcchtlinge wurden im vergangenen Jahr in Aufnahmel\u00e4ndern eingeb\u00fcrgert. Ein Gro\u00dfteil davon in Kanada und im kleineren Rahmen auch in Frankreich, Belgien, \u00d6sterreich und anderswo.<\/p>\n<p>Flucht und Vertreibung 2015, geordnet nach Region (vom h\u00f6chsten bis zum niedrigsten Wert)<\/p>\n<h2><\/h2>\n<p>1.\u00a0\u00a0Naher Osten und Nordafrika<\/p>\n<h3><\/h3>\n<p>Der Syrien-Konflikt bleibt weiterhin die Hauptursache f\u00fcr Flucht und Vertreibung und dem damit verbundenen Leid. Bis Ende 2015 hatte der Konflikt 4,9 Millionen Menschen ins Exil getrieben und zu Fl\u00fcchtlingen gemacht und weitere 6,6 Millionen zu Heimatlosen in ihrem eigenen Land. Zusammengez\u00e4hlt entspr\u00e4chen diese Zahlen in etwa der H\u00e4lfte von Syriens Bev\u00f6lkerung vor Ausbruch der Kampfhandlungen. Der Konflikt im Irak hat bis Ende 2015 4,4 Millionen Menschen innerhalb des eigenen Landes vertrieben, 250.000 haben das Land verlassen und sind Fl\u00fcchtlinge. Der 2015 im Jemen ausgebrochene B\u00fcrgerkrieg hatte bei Jahresende 2,5 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen. Das ist die weltweit gr\u00f6\u00dfte Fluchtbewegung aufgrund eines neuen Konflikts. Wenn man die 5,2 Millionen pal\u00e4stinensischen Fl\u00fcchtlinge unter dem Mandat von UNRWA ber\u00fccksichtigt, sowie die rund 500.000 Binnenvertriebenen in Libyen, sind im Nahen Osten und Nordafrika mehr Menschen auf der Flucht als irgendwo sonst auf der Welt (19,9 Millionen).<\/p>\n<p>2.\u00a0\u00a0Sub-Sahara Afrika<\/p>\n<h3><\/h3>\n<p>Neben der Nahost-Region und Nordafrika gab es 2015 in Sub-Sahara Afrika die h\u00f6chste Zahl an Fluchtbewegungen und Vertreibungen. Andauernde Konflikte im S\u00fcdsudan, der Zentralafrikanischen Republik und Somalia sowie, neue und anhaltende Massenvertreibungen in und aus L\u00e4ndern wie Nigeria, Burundi, Sudan, der Demokratischen Republik Kongo, Mosambik und anderswo haben bis Ende 2015 insgesamt 18,4 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen. In Sub-Sahara Afrika gibt es ungef\u00e4hr 4,4 Millionen Fl\u00fcchtlinge \u2013 mehr als in jeder anderen Region. F\u00fcnf der zehn Hauptaufnahmel\u00e4nder von Fl\u00fcchtlingen liegen auf dem afrikanischen Kontinent, angef\u00fchrt von \u00c4thiopien und gefolgt von Kenia, Uganda, der Demokratischen Republik Kongo und dem Tschad.<\/p>\n<p>3.\u00a0\u00a0Asien und Pazifikregion<\/p>\n<p>Einer von sechs Fl\u00fcchtlingen und Binnenvertriebenen weltweit kommt aus der Region Asien und Pazifik. Jeder sechste Schutzsuchende unter vom Mandat von UNHCR ist afghanischer Staatsb\u00fcrger (2,7 Millionen Menschen); 1,2 Millionen Menschen sind dort zudem Binnenvertriebene. Myanmar ist das zweitgr\u00f6\u00dfte Herkunftsland von Fl\u00fcchtlingen und Binnenvertriebenen in der Region Asien und Pazifik mit jeweils 451.800 und 451.000 Menschen. Auch Pakistan und der Iran geh\u00f6ren mit jeweils 1,5 Millionen Fl\u00fcchtlingen und 979.000 Binnenvertriebenen zu den Hauptherkunftsl\u00e4ndern.<\/p>\n<p>4.\u00a0\u00a0Nord- und S\u00fcdamerika<\/p>\n<h3><\/h3>\n<p>Zunehmende Bandenkriminalit\u00e4t und Gewalt in Zentralamerika haben dazu gef\u00fchrt, dass auf dem amerikanischen Kontinent 2015 die Zahlen zu Flucht und gewaltsamer Vertreibung um 17 Prozent angestiegen sind. So haben insgesamt 109.800 Fl\u00fcchtlinge und Asylsuchende aus El Salvador, Guatemala und Honduras mehrheitlich in Mexiko oder in den Vereinigten Staaten Zuflucht gesucht. Im Verlauf der letzten drei Jahre hat sich diese Zahl verf\u00fcnffacht. Mit 6,9 Millionen bleibt Kolumbien weiter das Land mit den meisten Binnenvertriebenen.<\/p>\n<p>5.\u00a0\u00a0Europa<\/p>\n<h3><\/h3>\n<p>Die Situation in der Ukraine, Europas N\u00e4he zu Syrien und dem Irak sowie die Ank\u00fcnfte von mehr als einer Million Schutzsuchenden \u00fcber das Mittelmeer, die meisten aus den den zehn gr\u00f6\u00dften Herkunftsl\u00e4ndern von Fl\u00fcchtlingen, bestimmten 2015 die Fluchtbewegungen in Europa. Aus europ\u00e4ischen L\u00e4ndern kamen insgesamt 593.000 Fl\u00fcchtlinge, die meisten von ihnen aus der Ukraine. Europa beherbergt insgesamt 4,4 Millionen Schutzsuchende, 2,5 Millionen davon in der T\u00fcrkei. Zahlen der ukrainischen Regierung sprechen von 1,6 Millionen Binnenvertriebenen in der Ukraine. Laut Global Trends Bericht wurden 2015 441.900 Asylantr\u00e4ge in Deutschland verzeichnet, wo die Fl\u00fcchtlingsbev\u00f6lkerung mit 316.000 Menschen im Vergleich zum Jahr 2014 um 46 Prozent gestiegen ist.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch Konflikte und Verfolgung erreicht die Zahl der von Flucht und Vertreibung betroffenen Menschen ein trauriges Rekordniveau. Von:\u00a0UNHCR |\u00a020. Juni 2016 GENF,\u00a0Schweiz \u2013\u00a0Ein drastischer Anstieg im letzten Jahr bringt die Gesamtzahl der Fl\u00fcchtlinge, Binnenvertriebenen und Asylsuchenden weltweit auf rund 65 Millionen, wie der heute ver\u00f6ffentlichte statistische UNHCR-Jahresbericht belegt. 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