
Bochum (idr). Die Ruhr-Uni Bochum bemüht sich um die Qualifizierung geflüchteter Lehrer. Im jetzt gestarteten Programm „Lehrkräfte plus“ werden Pädagogen aus dem Ausland ein Jahr lang sprachlich und fachlich weitergebildet. Zudem sammeln sie praktische Erfahrungen in hiesigen Schulen. Der Schwerpunkt liegt auf den Unterrichtsfächern Englisch, Mathematik, Französisch, Chemie, Sport und Physik an Haupt-, Real- und Gesamtschulen. Langfristig sollen die Teilnehmer so auf einen möglichen Einsatz im NRW-Schulsystem vorbereitet werden.
„Lehrkräfte plus“ ist ein Projekt der Professional School of Education, das für drei Jahre angelegt ist. Jedes Jahr können sich 25 geflüchtete Lehrer weiterqualifizieren. Die Stiftung Mercator fördert das Programm mit 400.000 Euro. Das NRW-Schulministerium unterstützt das Projekt. Vorbild ist ein Projekt an der Universität Bielefeld.
Infos unter www.pse.rub.de/LKplus

Brüssel/Berlin, 6. Dezember 2016. „Ein Gemeinsames Europäisches Asylsystem (GEAS) muss der individuellen Situation von Schutzbedürftigen Rechnung tragen. Neue EU-Regelungen, welche die entwickelten Standards absenken oder den Zugang zum Asylverfahren erschweren, wären ein fatales Zeichen im Ringen um den Bestand eines Europas, das weltweit als Garant für die Wahrung von Menschenrechten wahrgenommen wird“, betont Caritas-Präsident Peter Neher anlässlich des heutigen Jahresempfangs der Hauptvertretung des Deutschen Caritasverbandes in Brüssel.

