24. Februar 2026, 16.00 Uhr, Marktplatz Höhe DM-Drogerie, Waltrop
Die Waltroper ukrainische Community will am 24. Februar 2026, dem 4. Jahrestag des russischen Angriffskriegs auf ihr Land, mit einer Gedenkveranstaltung auf das Ausmaß des Leides in der Ukraine aufmerksam machen.
Sie lädt dazu alle Interessierten ein, sich diesem überparteilichen und zivilgesellschaftlichen Gedenken anzuschließen. Gemeinsam möchte man Präsenz zeigen und ein stilles, aber kraftvolles Zeichen gegen den Krieg setzen.
In einer Zeit der lauten Debatten soll bewusst ein Moment des Innehaltens geschaffen werden. Die Veranstaltung ist ausdrücklich kein Fest und sieht keine Bewirtung vor. Es geht um das gemeinsame Schweigen, das Erinnern und die Mahnung zum Frieden.
Geplant sind mehrere symbolische Aktionen, die das Ausmaß des Leides sichtbar machen sollen:
• Mahnmal der Leere: Aufgestellte Schuhe und Stühle symbolisieren die ausgelöschten Leben.
• Klang der Angst: Ein kurzes, eindringliches Sirenengeheul und das Geräusch von überfliegenden Shahed Drohnen das in eine tiefe Stille übergeht.
• Lichter der Hoffnung: Eine aus Kerzen geformte Landkarte der Ukraine.
• Realität der Flucht: Ein gepackter Fluchtkoffer als Sinnbild für den zerstörten Alltag Millionen Betroffener.
Russland hat am 24. Februar 2022 die Ukraine unter fadenscheinigen Begründungen überfallen und führt neben der militärischen Auseinandersetzung einen Krieg gegen die Zivilbevölkerung. Mit dem Versuch das Land zu besetzen, gingen brutale Angriffe gegen Zivilisten einher. Die Bilder von den Massakern in Irpin und Butscha im März 2022 gingen um die Welt und bezeugen die grausamen Kriegsverbrechen.
Da sich die militärischen Erfolge Russlands in Grenzen halten, wird versucht, die Bevölkerung zu zermürben. Ganz bewusst werden Kindergärten, Schulen, Markplätze, Krankenhäuser, Wohnsiedlungen sowie Plätze des öffentlichen Lebens angegriffen. Mit der Zerstörung der zivilen technischen Infrastruktur werden die Menschen gezwungen, ohne Heizung, Wasser und Strom in den aktuellen kalten Wintermonaten auszukommen. Für nicht wenige bleibt nur die Flucht.







































































































































