Ein Ort für alle.
Eröffnungsfeier: 03.09.2017, ab 16.00 Uhr im Haus der Begegnung (HdB) Souterrain.

„Das Café“ soll als wöchentlicher kommunikativer Ort integrativ wirken und Neu- wie Altbürger zusammenbringen. Daneben soll über regelmäßige kulturelle Veranstaltungen das Verständnis füreinander (weiter-)entwickelt werden.
„Das Café“ ist – in Analogie zu „Der Laden“ – ein integratives Projekt. Es versteht sich als Weiterentwicklung des „Café der Vielfalt“, einer Initiative aus dem AK Integration. Hinter dem Projekt stehen als ideelle und/oder organisatorische Träger:
– Flüchtlingshilfe Waltrop
– Der Laden (Kaufhaus für Menschen mit geringem Einkommen)
– Mütterzentrum Familientreff Waltrop e. V. („Frühstück der Vielfalt“)
– GeWinN e. V. (Nachbarschaftscafé)
– samo.fa (Verbund der sozial-kulturellen Migrantenvereine e. V.)
Das Café wird jeweils sonntags von 16.00 bis ca. 20.00/21.00 Uhr im Haus der Begegnung (HdB) Souterrain stattfinden. Es ist offen für alle und soll der Integration und dem kulturellen Verständnis füreinander dienen. Von der Preisgestaltung ist es auch attraktiv für Menschen mit geringem Einkommen, die explizit angesprochen werden sollen. Neben wechselnden thematischen Schwerpunkten, die Einblicke in die verschiedenen kulturellen Gebräuche vermitteln, sollen verschiedene Angebote realisiert werden:
– Informations- und Kulturveranstaltungen mit Länderschwerpunkten
– Spiel- und andere Interaktionsmöglichkeiten
– Filmvorführungen
– Niederschwellige Beratungsangebote, Sprechstunden für kleinere Alltagsprobleme.
Die Sommerpause der Kleiderkammer ist vorbei!

Der Sommer 2015, der Sommer der Migration, bleibt auch im Ruhrgebiet nachhaltig in Erinnerung. Mit dem Durchbruch auf der Balkanroute wurde das EU-Grenzregime für einige Monate außer Kraft gesetzt. Es war der vorläufige Höhepunkt im Kampf um Bewegungsfreiheit in Europa. Geflüchtete erkämpften sich so damals das Recht auf ein Leben in Sicherheit und kamen auch in den Ländern Mitteleuropas an, die bis dahin von größeren Zahlen Geflüchteter „verschont“ geblieben waren.
Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Gut 37 Prozent der 685.701 Schüler im Ruhrgebiet, die 2016/17 eine allgemeinbildende oder berufliche Schule besuchten, haben eine Migrationsgeschichte. Damit ist der Anteil der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der Metropole Ruhr etwas höher als in Gesamt-NRW (33,6 Prozent). Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Landesamtes IT.NRW hervor.