Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Die Zahl der Schüler mit Migrationshintergrund in der Metropole Ruhr ist weiter gestiegen: 266.626 Jungen und Mädchen aus Zuwandererfamilien besuchten 2017/18 eine allgemeinbildende oder berufliche Schule (ohne Freie Waldorfschulen und Weiterbildungskollegs). Das waren 11.606 mehr als im Schuljahr zuvor. Damit lag ihr Anteil an der Gesamtschülerschaft bei 39 Prozent (Vorjahr: 37,2 Prozent) und über dem Landesschnitt von 35,3 Prozent. Das haben Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Grundlage der Zahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW errechnet. NRW-weit am höchsten war die Quote in Gelsenkirchen (51,5 Prozent) und Duisburg (50,5 Prozent).
Je nach Schulform unterschied sich der Anteil der Schüler mit Zuwanderungsgeschichte: Am höchsten war er an Hauptschulen 54,9 Prozent am höchsten, gefolgt von Realschulen (48,4 Prozent). Besonders niedrig war er mit 32,2 Prozent an Gymnasien.
Infos: www.it.nrw






Berlin, 28. Mai 2018. Die von Bundesinnenminister Seehofer geplanten sogenannten Ankerzentren sehen wir mit Sorge. Die Erfahrungen von Caritas-Mitarbeitenden in zahlreichen Aufnahmeeinrichtungen und Flüchtlingsunterkünften belegen, dass eine längerfristige Unterbringung in Großunterkünften zu Rechtsverletzungen führt, hohes Konfliktpotenzial birgt und Integration behindert.
Witten (idr). „Digitale Kultur und Diversität“ stehen im Mittelpunkt des 6. Netzwerktreffens von Interkultur Ruhr. Am Freitag,15. Juni, tauschen sich Akteure der interkulturellen Arbeit und Interessierte ab 14 Uhr im sozialkulturellen Treff „[…] raum“ in Witten aus und diskutieren aktuelle Themen. Im Fokus steht die Frage, ob der kreative Umgang mit digitalen Medien ein Schlüssel für die gesellschaftliche Teilhabe junger Migranten sein kann. Auf dem Programm stehen u.a. mehrere Workshops.