
Die Ruhr-Universität Bochum setzt sich aktiv und nachhaltig für die Integration von Geflüchteten ein. Wir sind der festen Überzeugung, dass Wissenschaft und Forschung keine Grenzen kennen, und leisten gern unseren Beitrag zur Willkommenskultur.
Sie hat als eine der ersten Universitäten in Deutschland ein Programm etabliert, um Geflüchtete mit akademischem Hintergrund in ein Studium zu führen. In kostenlosen Deutschkursen erwerben Studieninteressierte die für ein Bachelor- oder Masterstudium notwendigen Sprachkenntnisse. Zum Wintersemester 2016/17 konnten sie sich für ein Stipendium für ein Studium in den Natur-, Ingenieur- oder Wirtschaftswissenschaften bewerben. Daneben beraten wir gefährdete Nachwuchs-Wissenschaftler und -Akademiker mit Fluchthintergrund bezüglich eines (Gast)Forschungsaufenthaltes sowie weiterer Anschlussmöglichkeiten an der RUB. Außerdem stehen geflüchteten Studierenden, Studieninteressierten und Wissenschaftlern unterschiedliche ehrenamtliche Angebote zur Verfügung. Vielfältige Beiträge aus Forschung und Lehre zum Thema „Flucht und Migration“ erweitern das Angebot.
In der Gesprächsrunde „Impulse. Fotografie im Ruhrgebiet“ geht es um die Inszenierung des Fremden. Dabei rückt die Rolle visueller Medien bei der Ausformung des „Zigeuner“-Stereotyps in den Fokus.
Metropole Ruhr (idr). Gelsenkirchen, Hamm und der Kreis Recklinghausen gehören zu den insgesamt 13 Kreisen und kreisfreien Städten, die vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW (MFKJKS) gefördert werden: Sie erhalten jeweils bis zu 140.000 Euro aus dem Landesprogramm „NRWeltoffen – Lokale Handlungskonzepte gegen Rechtsextremismus und Rassismus“ – die Mittel können bis Ende 2018 abgerufen werden. Mit dem Geld soll vor Ort ein passgenaues Handlungskonzept erarbeitet werden. Insgesamt stehen im Fördertopf Mittel in Höhe von vier Millionen Euro für zwei Jahre zur Verfügung. Zudem werden bis Ende Mai 15 weitere Kreise und kreisfreie Städte Fördermittel aus dem Landesprogramm bekommen.

