In den Her
kunftsländern erbrachte schulische Leistungen und/oder Schulabschlüsse können deutschen gleichgestellt werden, wenn die Vergleichbarkeit der Lernergebnisse gegeben ist. Diese sind je nach Herkunftsland verschieden. Mehrere Internetplattformen versuchen deshalb etwas Struktur in diese Angelegenheit zu bekommen. Nachfolgend einige Beispiele:
„anabin“ stellt Informationen zur Bewertung ausländischer Bildungsnachweise bereit und unterstützt Behörden, Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie Privatpersonen, eine ausländische Qualifikation in das deutsche Bildungssystem einzustufen.
Auf „Anerkennung in Deutschland“ können Personen mit ausländischen Berufsabschlüssen klären, ob sie einen offiziellen „Anerkennungsbescheid“ brauchen, um in ihrem Beruf in Deutschland arbeiten zu können.
Das „BQ-Portal“ bietet Kammern und Unternehmen eine umfassende online Wissens- und Arbeitsplattform, um ausländische Berufsqualifikationen, denen als Referenzberuf in Deutschland ein bundesrechtlich geregelter dualer Aus- oder Fortbildungsabschluss zugrunde liegt, besser bewerten und einschätzen zu können.
Auf „Realabschluss nachholen“, hat der Betreiber Florian Mayer eine sehr informative tabellarische Übersicht erstellt. Intention war, den regelmäßig Anfragen von verzweifelten Asylbewerbern zur Bewertung ausländischer Schulabschlüsse, gerecht zu werden. Es werden Schulabschlüsse in Relation zur mittleren Reife und der allgemeinen Hochschulreife verglichen.






Das Westfalenkolleg Dortmund, Rheinische Straße 67, 44137 Dortmund, bietet ab Februar 2016 wieder für erwachsene Flüchtlinge (18 Jahre), die 2 Jahre Berufserfahrung haben, die Möglichkeit an, die Fachhochschulreife oder das Abitur zu erwerben. Nach einem zweisemestrigen Deutschkurs (Kenntnisse des lateinischen Alphabets werden vorausgesetzt) schließt sich eine viersemestrige (FHR) bzw. sechssemestrige (Abitur) schulische Ausbildung an. Anmeldungen über das Sekretariat (Tel. I
Mit Blick auf die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten haben die DW und der Satelliten-Betreiber SES eine entsprechende Projektpartnerschaft vereinbart. Der Ausbau des Programms zu einem Integrations- und Informationskanal für Flüchtlinge ist in den kommenden Monaten geplant. Politiker begrüßen die Initiative.