Neu in Deutschland angekommene Menschen müssen ihre Rechte und Möglichkeiten der Teilhabe kennen und bei deren Inanspruchnahme unterstützt werden. „Der AWO Bundesverband möchte geflüchtete Menschen darüber informieren, welche Rechte ihnen zustehen. Sie sollen über die Information hinaus erfahren, wo sie bei Bedarf Beistand für die Durchsetzung ihrer Rechte bekommen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, geht heute www.einfachmeinrecht.awo.org an den Start.
In vier Sprachen wird dort grundlegend informiert und hilfreiche Informationsmaterialien für Geflüchtete, aber auch Migrantinnen und Migranten zur Verfügung gestellt. So klären beispielsweise Flyer in acht Sprachen, verschiedene Plakate, sowie drei Erklärfilme über das Recht auf Schutz, das Recht auf Teilhabe und das Recht auf Bleiben auf. Zudem können Beratungsstellen zu verschiedenen Themen, wie Gesundheit und Arbeit, gesucht werden, die zu diesen Themen weiterführend beraten und unterstützen.
„Grundsätzlich geht es darum, den Menschen zu verdeutlichen, dass sie einen Anspruch auf Unterstützung haben und ihnen, falls es notwendig sein sollte, die Möglichkeit offen steht, sich beraten und unterstützen zu lassen“, erklärt Brigitte Döcker. Genau hier setzt das Projekt „Einfach mein Recht“ an. Dank der Förderung durch Aktion Deutschland hilft sowie der Begleitung und Unterstützung durch Schutzsuchende aus Berliner Flüchtlingsunterkünften ist dies gelungen. Ab dem heutigen Tag werden die Materialien online zur Verfügung gestellt.
Pressemitteilung der AWO vom 05.02.2018


Recklinghausen (idr). Das Kirchliche Filmfestival, das vom 14. bis 18. März in Recklinghausen stattfindet, steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsames und Trennendes“. Gezeigt werden Filme, die das Zusammenleben in einer globalisierten Welt in den Fokus rücken. Das Programm umfasst 13 Spiel- und Dokumentarfilme sowie drei Kurzfilme. Zahlreiche Streifen werden als Previews vor ihrem Bundesstart gezeigt, darunter der Eröffnungsfilm „Eldorado“. Er zeigt dramatische Flucht- und Rettungsszenen auf dem Mittelmeer und verfolgt das weitere Schicksal der Flüchtlinge.

